Österreich

Porschelenker will nach Unfall 14.500 Euro

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:33

Kurioser Fall in Klagenfurt: Am 1. März verunfallte Erich B. mit seinem Porsche auf einer Straße, am Wagen entstand Totalschaden. Nun will der Pensionist 14.500 Euro von der Stadt und klagt deshalb. Der Grund: B. gibt den von der Stadt aufgetragenen "Feinstaubkleber" die Schuld an dem Unfall.

Kurioser Fall in Klagenfurt: Am 1. März verunfallte Erich B. mit seinem Porsche auf einer Straße, am Wagen entstand Totalschaden. Nun will der Pensionist 14.500 Euro von der Stadt und klagt deshalb. Der Grund: B. gibt den von der Stadt aufgetragenen "Feinstaubkleber" die Schuld an dem Unfall.

Der Pensionist war mit geringer Geschwindigkeit unterwegs, als es zu dem Unfall kam, berichtet die Kleine Zeitung. Durch die ungewöhnliche Wärme am Tag des Vorfalls und die hohe Luftfeuchtigkeit soll der "Feinstaubkleber" rutschig geworden sein. Der "Kleber" wird auf die Straße aufgesprüht, um den Feinstaub zu binden und die Belastung zu reduzieren. B. fuhr aus seiner Ausfahrt, kam ins Schleudern und prallte gegen einen Baum.

B., der 40 Jahre lang ohne Unfall unterwegs war, forderte von der Stadt Schadenersatz - die Forderung wurde jedoch zurückgewiesen. Nun klagte B. und will 14.000 Euro Schadensersatz für seinen Porsche, 1500 Euro Schmerzensgeld für seine Verletzungen sowie die Erstattung der Ummeldegebühren für das Fahrzeug. Ums Geld gehe es B. aber nicht primär, sondern eher darum, dass die Stadt künftig auf die Gefahren des Feinstaubklebers hinweisen müsse.

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