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Portugal zerstört Hoffnung auf neue Maddie-Suche

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:35
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Die portugiesischen Behörden rollen den Fall der vor fünf Jahren an der portugiesischen Algarve-Küste verschwundenen kleinen Maddie McCann vorerst nicht neu auf. Derzeit gebe es keine "neuen Hinweise", die eine Wiederaufnahme der Ermittlungen erlaubten, so die portugiesische Polizei.

Die portugiesischen Behörden rollen den Fall der vor fünf Jahren an der portugiesischen Algarve-Küste verschwundenen kleinen Maddie McCann vorerst nicht neu auf. Derzeit gebe es keine "neuen Hinweise", die eine Wiederaufnahme der Ermittlungen erlaubten, so die portugiesische Polizei.

Am Mittwoch hatte die britische Polizei für Aufsehen gesorgt, als sie erklärte, . Chefinspektor Andy Redwood von Scotland Yard forderte die portugiesischen Behörden auf, ein neues Ermittlungsverfahren anzuordnen. Eine Sichtung des im Fall Maddie durch die portugiesische und die britische Polizei sowie durch Privatermittler gesammelten Materials durch britische Experten habe bisher 195 neue "Ermittlungsmöglichkeiten" ergeben, erklärte Scotland Yard.

Weitere Zeugen

Es wurde auch ein , das zeigt, wie die damals knapp Vierjährige heute aussehen könnte. Scotland Yard will unter anderem Wissenslücken in der Zeitabfolge der Ereignisse in der Ferienanlage Praia da Luz geschlossen haben. Außerdem sollen weitere Gäste, die zum Zeitpunkt des Geschehens auf der Anlage waren, vernommen werden.

Die Eltern von Maddie fühlen sich von der Scotland-Yard-Forderung nach neuen Ermittlungen in Portugal ermutigt. "Kate und Gerry McCann begrüßen das und erkennen die Arbeit, die Scotland Yard seit einem Jahr gemacht hat, hoch an", sagte der Sprecher der Familie, Clarence Mitchell, am Donnerstag der BBC.

Madeleine McCann, genannt Maddie, war am 3. Mai 2007 wenige Tage vor ihrem vierten Geburtstag aus einer Ferienanlage an der Algarve im Süden Portugals verschwunden, wo sie mit ihren Eltern und zwei jüngeren Geschwistern Urlaub machte. Die portugiesische Polizei hatte die Ermittlungen im Jahr 2008 eingestellt, nachdem sich für sie keine Hinweise auf ein Verbrechen ergeben hatten.

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