Positiver Start für Pilotprojekt "Schulstraße"

Seit Montag läuft in Wien-Leopoldstadt das Pilotprojekt "Schulstraße". Und schon gibt es Interesse, die Maßnahme auch in anderen Bezirken umzusetzen.
Weil es in der Fruh vor der Schule ganz schon hektisch zugehen kann, haben die Leopoldstädter Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger (Grüne) und die Wiener Fußgänger-Beauftragte Petra Jens ein neues Pilotprojekt ins Leben gerufen.

Wie berichtet dürfen ab heute bis 2. November an Schultagen zwischen 7.45 und 8.15 Uhr Autos, Motorräder und Mopeds vor der Ganztagsvolkschule Vereinsgasse (Leopoldstadt) nicht fahren.

Erste Erfahrungen sehr positiv

Zuvor waren die Anrainer und Eltern der Schüler über das Pilotprojekt informiert worden, am 4. September gab es zu dem einen Info-Abend zum Projekt "Schulstraße".

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Akzeptanz der Maßnahme war eine sehr hohe, die ersten gemachten Erfahrungen sehr positiv. Zur Einführung des Projekt waren am Montagmorgen auch Beamte der Wiener Polizei vor Ort, um die neue Maßnahme zu überwachen und Verkehrsteilnehmer zu informieren.

"Ich hoffe, dass das Pilotprojekt ein Erfolg wird, sodass wir es mit anderen Schulen im Bezirk und in ganz Wien umsetzen können. Ich bin mit der Forderung nach sicheren Schulwegen zur Wahl angetreten und freue mich sehr, dass wir sehr viele Projekte im Bezirk bereits umsetzen konnten", betonte Lichtenegger.

Der eigenständige Schulweg bedeute nicht nur mehr Bewegung, sondern sei auch förderlich für das Selbstbewusstsein und die Entwicklung der Kinder. "Kinder sind unsere Zukunft, als Bezirksvorsteherin ist es mein Ziel Ihnen eine gute Bildung sowie einen sicheren Schulweg zu ermöglichen", so Lichtenegger.

Projekt könnte ausgeweitet werden

Nach der Laufzeit soll der Pilotversuch von den Verkehrsexperten und der Verkehrssicherheitsabteilung der Stadt Wien ausgewertet werden. Nach Vorliegen der Ergebnisse soll dann entschieden werden, ob aus dem Versuch eine dauerhafte Einrichtung wird.

Interesse hat bereits der Neubauer Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) signalisiert. "Wir wissen aus dem Beteiligungsprojekt 'Mach mit!', das bei uns seit vielen Jahren läuft, dass sich die Schüler auch so etwas wünschen", so Reiter gegenüber "Heute". Konkret handelt es sich dabei um die Volksschule in der Stiftgasse und die Neue Mittelschule/Gymnasium in der Kandlgasse. (lok)

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