Dass die Österreichische Post AG Ende 2017 ihre neue Unternehmenszentrale am Wiener Rochusmarkt beziehen will, ist schon seit längerem bekannt. Nun steht allerdings auch fest, was mit dem alten Konzernsitz in der Postgasse geschehen wird.
Noch im Sommer soll das Verkaufsverfahren für die traditionsreiche Immobilie mit 26.000 Quadratmetern Nettogeschoßfläche in der Postgasse starten.
Eine Evaluierung habe ergeben, dass Verkauf einer Vermietung oder einer eigenen Projektentwicklung vorzuziehen sei, heißt es vonseiten der Post. Das Verwertungsverfahren wird dabei mit externen Partnern umgesetzt. Der Schätzwert soll bei über 70 Mio. Euro liegen, wie Medien berichten.
Geht es nach dem Bezirksparlament, ist klar, was aus der gut 24.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassenden Immobilie in Bestlage werden soll: Alle Fraktionen der Bezirksvertretung sind für die Schaffung eines Seniorenheims. Doch die Post als Aktiengesellschaft wird sich beim Verkauf nach dem Meistbietenden richten, wie Sprecher Michael Homola bestätigt.
In den Augen des Bezirks ebenfalls möglich wäre eine Nutzung des Gebäudes als Musikschule - für die Schaffung einer solchen im Bezirk hatte sich die Bezirksvertretung erst kürzlich einstimmig ausgesprochen.