Post-Verteilerzentrum in Langenzersdorf gestorben

Schlussstrich: Das Projekt Post-Verteilerzentrum in Langenzersdorf ist gestorben.
Schlussstrich: Das Projekt Post-Verteilerzentrum in Langenzersdorf ist gestorben.Bild: imago stock & people (Symbol)
Knalleffekt im Poker um das Post-Verteilerzentrum in Langenzersdorf (Korneuburg): Seit Montagnachmittag ist das Projekt Geschichte.

Das in Langenzersdorf geplante Logistik-Postverteilerzentrum wird nicht gebaut. Ein notwendiger Grundstücksverkauf der Gemeinde Korneuburg an die Post ist gescheitert, für die Post bedeutet dies das komplette Aus des Standorts.

"Ja, das Projekt ist gestorben", so Post-Sprecher Michael Homola zu "Heute". Zwei Jahre lang habe man sich mehr als bemüht. Die Zusage, ein Grundstück der Zufahrt zu bekommen, habe man mehrmals mündlich seitens der Gemeinde Korneuburg erhalten. Homola: "Dem ist seit heute nicht mehr so."

Langenzersdorf sei der beste Standort nördlich von Wien gewesen, aber die Entscheidung für das Aus stehe definitiv fest.

50 Mio. € hätte die Post investiert, davon 5 Mio. € alleine in Umweltschutzmaßnahmen. Das Projekt sei politisch durch die Gemeinde Korneuburg verhindert worden, ist deutlicher Frust beim Post-Sprecher durchzuhören.

Korneuburgs Bürgermeister Christian Gepp ließ verlautbaren, dass er "im Sinne des Miteinanders auch als Bürgermeister von Korneuburg die Interessen der Anrainer von Bisamberg und Langenzersdorf ernst nehmen möchte und werde". Mehr könne er nicht sagen.

Die Post befinde sich bereits auf der Suche nach einem neuen Standort nördlich von Wien: "Es gibt mehrere Optionen", so Homola. (wes)

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