Posten-Poker um Landesräte in Oberösterreich

Nach dem Wahlsonntag wird das Regierungsteam in OÖ wohl völlig neu aufgestellt. Josef Pühringer bleibt Landeshauptmann, sonst ist nicht viel fix. In den Parteizentralen wird schon eifrig gerechnet.

Nach dem bleibt Landeshauptmann, sonst ist nicht viel fix. In den Parteizentralen wird schon eifrig gerechnet.

Welche Partei nach der Wahl wie viele Landesräte erhält, wird nach einem komplizierten System berechnet. Als Faustregel gilt: Ab rund 9 Prozent gibt es einen Landesrat, bei ca. 17 bis 18 Prozent einen zweiten, ab rund 26 oder 27 Prozent einen dritten. Laut "Heute"-Umfrage (Unique Research, 500 Befragte) von Anfang September lag die ÖVP bei 38 Prozent, der LH-Sessel ist ungefährdet. Sie dürfte aber einen Landesratsposten verlieren.

Die FPÖ käme auf 27 Prozent, kratzt an einem dritten Sitz, die Grünen zittern um ihren. Die SPÖ käme auf 18 Prozent, hält wohl zwei Landesräte. Aber: Jüngste Umfragen sehen VP und SP schwächer, die FPÖ noch stärker. Sehr wahrscheinlich ist, dass Ressort-Kompetenzen überhaupt neu verteilt werden.,

Wahl-Umfrage: SPÖ-Luger liegt bei 48 Prozent

Ausnahmsweise eine positive Nachricht für die SPÖ: Während auf Landesebene und in den Städten bei der Landtags- und Gemeinderatswahl Verluste drohen, kann Linz-Bürgermeister mit guten Umfrage-Ergebnissen glänzen.

48 Prozent der Befragten einer Spectra-Umfrage wollen Luger zum Stadtchef wählen. "Er kratzt an der Absoluten", freut sich Bezirksgeschäftsführer Jakob-Huber. Um Platz zwei rittern demnach Bernhard Baier (ÖVP) und Eva Schobesberger (Grüne) mit jeweils 17 Prozent.

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