Österreich

Postler kauft mit Geld von Kunden einen BMW

Eine Schalterkraft der Post aus Niederösterreich hatte Kundengeld auf sein Privatkonto überwiesen. Dann kaufte er sich einen neuen Wagen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:59

„Die ganze Sache ist so dumm, dass es fast zum Lachen ist", brachte es der Staatsanwalt auf den Punkt.

In Geldnot, weil er eine hohe Verkehrsstrafe zu zahlen hatte, kam der jungen Schalterkraft der „Geniestreich": Er buchte einfach 500 Euro von einem Kundenkonto auf sein privates Konto. Und weil es beim ersten Mal so wunderbar geklappt hatte, sollte es beim zweiten Mal gleich mehr sein: 15.000 Euro. Der betroffene Kunde reklamierte aber sofort, der 22-Jährige sprach von einem Buchungsfehler und behob 15.000 Euro von einem anderen Konto und flog auf.

„Naja, ich habe ein Auto gebraucht und es sollte schon was Gehobenes sein", antwortete der junge Mann auf die Frage der Richterin nach dem Verwendungszweck der 15.000 Euro.

Weil er noch unbescholten war, kam der Ex-Postler mit acht Monaten bedingter Haft wegen Untreue davon (nicht rechtskräftig). (Lie)

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