Gerade in Corona-Zeiten haben Paket- und Briefversnd enorm zugenommen, die Österreichische Post befindet sich im Aufwind. doch es gibt Kunden, die mit dem Service gar nicht zufrieden sind. Immer wieder finden Bewohner gelbe Zettel im Briefkasten, obwohl sie eigentlich daheim waren. Ärger gibt es auch, wenn die Sendungen an den seltsamsten Orten abgelegt, oder über den Zaun geworfen werden.
Bei Günter U. trat keiner der oben genannten Fälle ein, verständlicherweise ist er aber trotzdem stinksauer: er bekam nämlich wochenlang überhaupt keine Post! Sein Leid klagte der Donaustädter nun gegenüber der "Kronen Zeitung".
"Ich habe seit längerer Zeit keine Post mehr erhalten", so der Wiener. Eine Beschwerde beim Kundendienst brauchte auch nicht den gewünschten Erfolg. Obwohl die Post erklärte, den Briefträger instruiert und ermahnt zu haben, blieb der Briefkasten leer.
Zu allem Überdruss erwartet U. einen Brief von seinem Arbeitgeber: "Daher wusste ich ganz sicher, dass die Post nicht geliefert wurde."
Auf Nachfrage der Zeitung erklärte die Post schließlich, dass die Schuld bei einem neuen Mitarbeiter zu suchen sei: "Der Zusteller, den wir vor zwei Wochen eingestellt haben, ist für diese Verzögerung verantwortlich", hieß es gegenüber der "Krone". Dieser sei nun aber nachgeschult worden.
Dieses Mal schien die Beschwerde gefruchtet zu haben. Kurz darauf soll auch schon ein Postauto vor Günter U.s Haus vorgefahren sein. Mit der Post des Tages erhielt er auch gleich eine Entschuldigung.
Der Wiener hat trotzdem noch allen Grund, grantig zu sein: "Der Brief meines Arbeitgebers ist aber nach wie vor nicht aufgetaucht, auch nicht die Post der letzten zwei Wochen".