Wer kennt das nicht: endlose Bullet-Point-Listen, lächelnde Stockfoto-Menschen und überladene Folien. Doch die Zeiten der PowerPoint-Langweiler sind vorbei. Aktuelle Präsentationstrends setzen auf Klarheit statt Chaos.
Der neue Fokus liegt auf Typografie. Text darf und soll allein stehen, ohne Ablenkung durch Bilder, auffällige Hintergründe oder Rahmen. Besondere Schriftarten, Farbhervorhebungen und unterschiedliche Schriftgrößen rücken den Inhalt in den Mittelpunkt.
Wem gefällt schon die immer gleiche Scheinwelt der Stockfotos? Wenn Bilder zum Einsatz kommen, dann echte und authentische, so computerwoche.de. Fotografiere zum Beispiel Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld - das wirkt sympathisch und dein Publikum kann sich besser mit den Inhalten identifizieren.
Aufgeräumt, individuell und clean - das gilt nicht nur für Fotos, sondern auch für Icons und Illustrationen. Verabschiede dich von unnötigen Linien, Kästen und Logos, denn sie lenken nur vom Wesentlichen ab. Mehr als zwei bis drei Farben wirken unruhig.
Ein bewusstes Mixen von Stilarten ist durchaus erlaubt - aber mit Stilgefühl. Man kann selbst gezeichnete bunte Figuren mit einer geometrischen Anordnung von Textkästen kombinieren, braucht dann aber eine gemeinsame Linie wie eine einheitliche Grundfarbe.
Nicht jede Information muss auf den Folien stehen. Du als Vortragender stehst im Mittelpunkt, nicht die Präsentation. Diese soll nur die wichtigsten Zahlen und Fakten hervorheben - manchmal reicht ein einziges Wort pro Folie.
Ein weiterer Fehler: Präsentationen als Handouts verwenden. Im besten Fall hast du dann ein tolles Handout, aber eine schlechte Vortragsfolie. Präsentationen müssen schnell erfassbar sein und die Kernaussagen klar in den Fokus stellen.
Der neueste Schrei: Cinemagramme - leicht bewegte Bilder auf statischem Hintergrund. Mit den Animationsmöglichkeiten in PowerPoint kannst du komplexere Diagramme Schritt für Schritt aufbauen und so Aufmerksamkeit erzeugen, ohne dass es übertrieben wirkt.