Berufsunfähigkeitsversicherungen zählen hierzulande zu den Exoten: von 4,1 Mio. Erwerbstätigen sind laut Schätzungen im aktuellen "Konsument" nur etwa 100.000 mit einem selbstständigen Berufsunfähigkeits-Produkt versichert. Zum Vergleich: 2013 gab es österreichweit 2.448.539 Kfz-Kasko-Verträge. Die Prämien für Berufsunfähigkeitsversicherungen schwanken stark.
Berufsunfähigkeitsversicherungen zählen hierzulande zu den Exoten: von 4,1 Mio. Erwerbstätigen sind laut Schätzungen im aktuellen "Konsument" nur etwa 100.000 mit einem selbstständigen Berufsunfähigkeits-Produkt versichert. Zum Vergleich: 2013 gab es österreichweit 2.448.539 Kfz-Kasko-Verträge. Die Prämien für Berufsunfähigkeitsversicherungen schwanken stark.
Wie hoch die Unterschiede der Anbieter auf dem österreichischen Markt sind, zeigt eine Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) im Juni.
So wurde für einen 25-jährigen Bäcker um eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Monatsrente von 1.000 Euro angefragt. Während er bei einer österreichischen Versicherung dafür 859 Euro jährlich zu zahlen hätte, würde es bei einem deutschen Anbieter 2.119 Euro kosten.
Nachversicherungsgarantie ratsam
Für einen Verkäufer lag die günstigste Variante bei 532 Euro, beim teuersten Anbieter käme eine Jahresprämie von 1.070 Euro auf ihn zu.
Zu achten ist laut VKI auch auf die Zahlungsweise der Prämien. Monatliche, halb- oder vierteljährliche Zahlungen können ungleich teuer ausfallen als eine Überweisung nur einmal im Jahr.
In einem Vertrag sollten eine Nachversicherungsgarantie sowie die sofortige Anerkennung der Berufsunfähigkeit enthalten sein, rät der VKI. Eine Arztanordnungsklausel, die zur Behandlung bei einem vorgeschriebenen Arzt verzichtet, sollte hingegen nicht Bestandteil eines Abschlusses sein.