Praterbrücke: Sanierung um Hälfte teurer

Bild: My Friend/Wikipedia CC 3.0

Die Generalsanierung der Praterbrücke verschlingt nun deutlich mehr Geld als zuerst gedacht. Probleme mit Asbest und eine nötige Verstärkung der Stahlkonstruktion lassen die Kosten auf 33 Millionen Euro steigen. Die Praterbrücke ist eine von mehreren großen Baustellen im Jahr 2014.

im Jahr 2014.

Die meistbefahrenste Brücke Österreichs droht zum Millionengrab zu werden. Denn die veranschlagten 22 Millionen werden bei weitem nicht ausreichen. "Es gibt eine Kostensteigerung. Wir haben jetzt Gesamtkosten von 33,1 Millionen Euro geschätzt", bestätigte ASFINAG-Gruppenleiter Thomas Pils gegenüber der ORF-Sendung "Wien heute".

und werden seitdem regelmäßig untersucht.

Experten: Asbest-Fund keine Überraschung

Experten lassen dieses Argument nicht gelten und kritisieren, dass nicht bereits im Vorfeld Untersuchungen angestellt worden sind. Schließlich sei die Brücke zwischen 1967 und 1970 und somit in einer Zeit, in der Asbest im Baugewerbe Usus war, erbaut worden.

Die Sanierungsarbeiten beginnen im Herbst und damit mit einem halben Jahr Verspätung. Die Dauer wird sich wohl verlängern, aber die Brücke soll wie geplant auch in der Sanierungsphase immer befahrbar bleiben.

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