Die Arbeiterkammer zeigt in einem neuen Preismonitor auf, welche Produkte im Jahresvergleich teurer geworden sind. Dazu gehören Brot, Butter aber auch Fischstäbchen. Billiger ist heuer Reise gegenüber 2015. Manche Lebensmittel sind gleich geblieben.
Um knapp vier Prozent insgesamt sind günstige Lebens- und Reinigungsmittel sind teurer geworden. Das zeigt ein AK Preismonitor mit 40 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln in sieben Wiener Supermärkten und bei Diskontern im September.
"Wer auf sein Geld schauen muss, vergleicht sehr wohl die Preise", sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. "Daher nehmen wir regelmäßig die Preisentwicklung bei den preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln unter die Lupe. Viele Menschen müssen jeden Euro zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben. Für sie ist sehr wohl schlimm, wenn die günstigen Lebensmittelpreise steigen. Essen, Wohnen, Heizen – das sind Kosten, denen niemand ausweichen kann“, betont Zgubic.
Der Jahresvergleich gesamt
Ein Einkaufskorb mit 40 preiswertesten Lebensmitteln und Reinigungsprodukten ist von September 2015 bis September 2016 um 3,6 Prozent teurer geworden. Kostete er im vergangenen September durchschnittlich knapp 47 Euro, so waren es im heurigen September im Schnitt knapp 49 Euro. "Bei den Diskontern ist Einkaufen günstiger. Der Einkaufskorb kostet in den Supermärkten um durchschnittlich elf Prozent mehr als bei den Diskontern", sagt Zgubic.
Was weniger kostet
Billiger geworden sind im Vergleich zum Vorjahr etwa Tomaten (minus 27 Prozent), Penne-Nudeln und Kartoffeln (minus 15 Prozent) sowie Reis (minus elf Prozent).
Was teurer wurde
Für zum Beispiel passierte Tomaten (plus 54 Prozent), Butter (plus 19 Prozent), Mischbrot (plus 27 Prozent) und Fischstäbchen (plus zwölf Prozent) müssen wir aber nun tiefer ins Geldbörsel greifen.
Das ist gleichgeblieben
Einige Lebensmittel, etwa Mineralwasser, Mehl, Sonnenblumenöl und Tafelessig kosten bei allen erhobenen Supermärkten und Diskontern gleich viel.
Zum AK Preismonitor: Die AK hat die 40 preiswertesten Lebensmittel in sieben Wiener Supermärkten und bei Diskontern im September erhoben: Hofer, Spar, Billa, Penny, Lidl, Merkur und Interspar. Es wurde jeweils das günstigste erhältliche Produkt geprüft. Bei den günstigsten Produkten handelt es sich vorwiegend um Eigenmarken.
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