Premier Boris Johnson ist wieder ansprechbar

Der Gesundheitszustand des am Coronavirus erkrankten britischen Premierministers Boris Johnson bessert sich nach Angaben seiner Regierung.

Premier Johnson habe sich aufsetzen und mit dem medizinischen Personal sprechen können, sagt Kulturminister Oliver Dowden gegenüber der "BBC". "Ich glaube, es läuft besser für ihn", so Dowden. Der mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Johnson sei aber weiter auf der Intensivstation eines Spitals, wo er gegen die Krankheit behandelt wird.

Gleichzeitig wird eine Britin zur Heldin: Schönheitskönigin Bhasha Mukherjee kämpft an vorderster Front gegen das Coronavirus in Großbritannien. Die 24-Jährige war im Dezember 2019 Miss England gekürt worden, seither hatte sie ihren Ärztejob an den Nagel gehangen, um Wohltätigkeitsarbeit in Afrika und mehreren asiatischen Ländern zu leisten.

Miss England gegen Corona

Doch als sich die Corona-Krise in ihrer Heimat dramatisch verschlechterte, erhielt Mukherjee Meldungen von ehemaligen Arbeitskollegen, die ihr berichteten, wie schwierig die Situation am Pilgrim Hospital im ostenglischen Boston sei. Kurzerhand kontaktierte die Schönheit ihren früheren Arbeitgeber und bot ihre Unterstützung an.

"Ich wollte so rasch wie möglich nach Hause zurückkehren und arbeiten gehen. Ich könnte mir keinen besseren Zeitpunkt dafür vorstellen", sagt sie zu "CNN". Nachdem die Britin vor einigen Tagen aus Indien zurückgeflogen war, begab sie sich in Quarantäne. Sie darf voraussichtlich in einer Woche anfangen, zu arbeiten. Das Covid-19-Team im Pilgrim Hospital erwartet sie wohl sehnlichst: Bhasha Mukherjee ist auf Atemwegsmedizin spezialisiert.

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