Preview: The Legend of Zelda - Breath of the Wild

Bild: Nintendo

Kurz vor dem Release von The Legend of Zelda: Breath of the Wild wird Heute Digital einen Spieltest des Games für die Nintendo Switch veröffentlichen. Bis es soweit ist, liefern wir aber einige Vorab-Eindrücke zu Links neuem Abenteuer ab. Spieler dürfen sich auf ein stundenlanges Abenteuer mit knackigem Schwierigkeitsgrad freuen.

Kurz vor dem Release von veröffentlichen. Bis es soweit ist, liefern wir aber einige Vorab-Eindrücke zu Links neuem Abenteuer ab. Spieler dürfen sich auf ein stundenlanges Abenteuer mit knackigem Schwierigkeitsgrad freuen.

Stunde um Stunde sind wir in den neuen Zelda-Titel eingetaucht, und noch immer kommen wir ins Staunen. Schon bevor wir unseren Test des Spiels, das am 3. März gemeinsam mit der Nintendo Siwtch erscheint, abschließend abgeben, zeigt sich ein absolut positiver Eindruck. Verraten dürfen wir ja aufgrund der Entwickler-Richtlinien noch nicht allzu viel, besonders nicht zur Story.

Dementsprechend können wir bei der Handlung nur wiedergeben, was von Ankündigungen bereits bekannt ist: Link erwacht in einer Art Hähle aus einem hundertjährigen Schlaf und erfährt von einem Mann, dass "Ganon", eine uralte böse Macht, das Schloss Hyrule und das ganze Land bedroht. Doch zu dem, was wir bereits verraten dürfen: Leider sind Dialoge weiterhin mit unverständlichen Lauten vertont, dafür verfügen aber Zwischensequenzen über eine (auch deutsche) Sprachausgabe. Die Zwischensequenzen verraten auch Stück für Stück, was sich im Land genau ereignet hat, ohne dem Spieler zu viel oder zu wenig auf einmal zu verraten.

Sofortige Sogwirkung

Generell ist die Handlung und Geschichte so unterhaltsam gestaltet, dass sie eine Sogwirkung hat - wer sich ins Abenteuer stürzt, wird schwer loslassen können, ohne noch bei einer weiteren Haupt- oder Sidequest zumindest eine Neuigkeit erfahren zu haben. Das Ausmaß an Spielstunden läösst sich noch schwer abschätzen, nach gut zehn Stunden sind wir aber geschätzt noch nicht annähernd in der Mitte des Spiels, geschweige denn am Ende angelangt.

Zudem ist die Spielewelt von The Legend of Zelda: Breath of the Wild gigantisch - und abwechslungsreich. Wie zuletzt in zu bestaunen, gibt es auch hier von kargen Wüsten bis zu schneebedeckten Regionen alles, was das Gamerherz begehrt. Die offene Welt ist ebenso mit zahlreichen Charakteren bevölkert, von denen man Aufträge oder Informationen über Geschehnisse erhält. Und schon haben wir wieder eine Gemeinsamkeit zu Horizon: Die Kartenregionen deckt man auf, indem man auf Türme klettert und dort Mechanismen aktiviert - im Robo-Abenteuer waren es noch die riesigen Langhälse, die bestiegen werden mussten.

Unglaubliche Vielfalt

Erstaunlich ist auch, welche spielerischen Freiheiten man in Breath of the Wild besitzt. Wer sich nicht allein auf den Kampf um das Land kümmern will, kann sich an Feuern Köstlichkeiten zubereiten - etwa mit Obst, das man auf Bäumen findet. Oder man wird zum Bastler und entwickelt Gegenstände mit Items, die man ebenfalls in der Natur findet. Etwas an wiederum erinnert, dass die Umgebung Einfluss auf Link hat - bei Kälte braucht man warme Kleidung, damit Link nicht friert, bei Sonne in der Wüste ist die Suche nach Schatten verpflichtend. 

Wiederum an Titel wie erinnert die Waffenabnutzung von Legend of Zelda, wo das Kampfarsenal auch irgendwann zu Bruch geht und die Waffen unbenutzbar werden. Dementsprechend muss man selbst entscheiden, ob man starke Waffen nutzt oder sie für später aufhebt und lieber mit schwächerer Ausrüstung den Kampf sucht. Apropos Kampf: Diese sind so eindrucksvoll wie fordernd. Link kann die Umgebung einbeziehen, etwa Gegner über Bergkanten drängen, muss aber gleichzeitig alles im Auge behalten. Sind die Gegner in der Überzahl, sind sie intelligent und versuchen, Link einzukreisen. Zum Angriff stehen Bögen, teils mit Elementeffekten, und Dutzende Nahkampfwaffen bereit, beim Blocken mit Schildern und Co. löst manchmal ein sehr spektakulärer Zeitlupeneffekt aus. Und auch Stealth-Kills gibt es.

Fazit: Das beste Zelda aller Zeiten zeichnet sich ab

Fordernde Kämpfe, eine riesige und abwechslungsreiche Welt, zahlreiche teils knifflige Rätsel und eine spannende Handlung verleiten zur Behauptung, dass da das beste Zelda aller Zeiten auf uns zukommen könnte. Grafisch wird zwar nicht der Übertitel geboten (der Untergrund zeigt sich zum Teil etwas schwammig), die Umsetzung passt aber gut zum Abenteuer und besonders am Handheld-Bildschirm fällt die Grafik dann doch flüssig, kontrastreich und liebevoll gestaltet aus.

Schön ist auch, dass Breath of the Wild nicht mit Musik-Dauergedudel nervt. Großteils wird man nur mit den Umgebungsgeräuschen durch das Land laufen, bei Kämpfen oder in anderen, speziellen Situationen gibt es dann aber spannende Musikbegleitung. Alles in allem könnte Breath of the Wild ein bombastischer Launch-Titel für die Switch sein und gleichzeitig die Serie zu neuen Höhen führen. Wir werden jedenfalls noch Stunden mit Link am Switch-Display verbringen.

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