Prinz Andrew droht neuer Ärger

Prinz Andrew (links, mit Prinz Edward) wird mit einem weiteren mutmaßlichen Vergewaltiger in Verbindung gebracht.
Prinz Andrew (links, mit Prinz Edward) wird mit einem weiteren mutmaßlichen Vergewaltiger in Verbindung gebracht.Bild: Reuters
Kurz vor seinem 60. Geburtstag wird es nicht ruhig um den Briten. Er wird mit einem weiteren mutmaßlichen Vergewaltiger in Verbindung gebracht.

Am 19. Februar wird Prinz Andrew 60 Jahre alt. Ob ihm zum Feiern zumute ist, bleibt allerdings fraglich. Der Vergewaltigungsskandal um Jeffrey Epstein (†66) ist für den Royal noch lange nicht ausgestanden - ihm selbst wird vorgeworfen, Sex mit einer Minderjährigen gehabt zu haben. Er selbst bestreitet die Vorwürfe.

Vergewaltigungs-Vorwurf gegen Mode-Millionär

Nun wird Andrew mit einem weiteren mutmaßlichen Vergewaltiger in Verbindung gebracht, wie unter anderem die "Daily Mail" schreibt: Peter Nygard. Der finnisch-kanadische Mode-Unternehmer wird beschuldigt, auf seinem Anwesen auf den Bahamas zehn Frauen über mehrere Jahre vergewaltigt und Menschenhandel betrieben zu haben. Gegen ihn wurde in Miami eine Sammelklage eingereicht.

Vor Jahren zu Besuch auf Bahamas

Manche der Opfer seien erst 14 Jahre alt gewesen. Nygard soll sie mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht und zudem zu extremen sexuellen Praktiken gezwungen haben. Der Anklageschrift sei zu entnehmen: "Nygard bot ihnen 5.000 Dollar an, ehe er sie vergewaltigte, später bot er ihnen weitere 10.000 Dollar an, wenn sie ihren Darm in seinen Mund entleeren." Nygard weist die Vorwürfe über seinen Anwalt zurück.

Prinz Andrew wird in diesem Zusammenhang zwar nicht des Missbrauchs beschuldigt, doch er kennt Peter Nygard. Der Royal und seine damalige Ehefrau Sarah Ferguson haben laut dem Bericht einmal ihre Ferien beim Mode-Millionär auf den Bahamas verbracht. Das soll vor knapp 20 Jahren gewesen sein. Wie gut sich Prinz Andrew und Nygard, der auch als Hugh Hefner Kanadas bezeichnet wird, kennen, ist nicht bekannt. Auch nicht, ob er etwas von Nygards mutmaßlichen Praktiken wusste. Seinem ohnehin schon geschädigten Ruf ist dies allerdings nicht dienlich.

Der zweitälteste Sohn der Queen hatte erst im November bekannt gegeben, dass er für "die absehbare Zukunft" von seinen königlichen Pflichten zurücktreten wird ("Heute" hat berichtet). In einem Statement ließ er mitteilen, dass ihm klar geworden sei, dass seine frühere Assoziation mit Jeffrey Epstein eine große Störung für die Arbeit seiner Familie bedeute.

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