Es ist ein besonderer Tag für die britische Königsfamilie: Prinz George feiert am 22. Juli seinen 13. Geburtstag. Doch das ist nicht das Einzige, was sich für den Thronfolger ändert – ab September wartet auf ihn ein komplett neues Leben.
Der Sohn von Prinz William und Prinzessin Kate wird nämlich auf das berühmte Eton College wechseln. Die Eliteschule in Berkshire hat bereits 20 britische Premierminister hervorgebracht, darunter David Cameron und Boris Johnson.
"George wollte schon immer in die Fußstapfen seines Vaters treten", erzählte ein Vertrauter der Familie dem Magazin People, wie RTL schreibt. Sowohl William als auch Kate hätten sich intensiv informiert, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Billig ist der Spaß nicht: Die Schulgebühren für die Privatschule liegen bei etwa 63.000 Pfund – das sind rund 74.000 Euro – pro Jahr. Die im Jahr 1440 von König Henry VI. gegründete Jungenschule hat eine lange royale Tradition. Auch Georges Onkel Prinz Harry wurde dort ausgebildet.
Am ersten Schultag wartet auf George gleich eine Herausforderung: der sogenannte "Farbtest". Dabei muss er die offiziellen Farben aller 25 Internatshäuser sowie die Standorte der Schulgebäude kennen.
Auch an die Uniform muss sich George gewöhnen: schwarzer Frack, Weste, Nadelstreifenhose und ein steifer weißer Kragen. Der Rang wird durch unterschiedliche Kragen an den Uniformen deutlich.
William und Harry wohnten beide im Manor House – es wird erwartet, dass auch George dort untergebracht wird. Jeder Schüler bekommt dort sein eigenes Zimmer. Wer nicht spurt, muss lateinische Gedichte abschreiben oder Unkraut jäten.
Der Taufpate von George, Jamie Lowther-Pinkerton, gab ihm einen Rat mit auf den Weg: "Wenn jemand an einen solchen Ort geht, dann muss man die Gelegenheit nutzen, um das Leben dort in vollen Zügen zu genießen."