Prinz Harry (42) sorgt wieder für Schlagzeilen. In einer Folge der Online-Kursreihe MasterClass sprach er gemeinsam mit einer Neurowissenschaftlerin über Trauer und deren Auswirkungen auf Körper und Gehirn.
Der Sohn von König Charles öffnete sich dabei schonungslos: Er erzählte, wie der Unfalltod seiner Mutter Prinzessin Diana im Jahr 1997 sein Leben geprägt hat. Damals war er erst zwölf Jahre alt.
Doch für seinen emotionalen Auftritt kassiert Harry nun heftige Kritik, wie es bei Promiflash heißt. Der Grund: Er soll für seine Teilnahme Schätzungen zufolge ein Honorar von bis zu 100.000 Dollar erhalten haben. Daraufhin gaben ihm Kritiker den fiesen Spitznamen "Trauer-Abzocker".
Harry berichtete auch, dass er nach seinem zweiten Afghanistan-Einsatz 2013 unter Panikattacken litt. Schon ein enger Hemdkragen habe bei ihm Erstickungsgefühle ausgelöst. Nach seiner Ankunft in Kanada 2019 sei er sogar für zwei Wochen in eine Depression gerutscht.
"Ich hatte das Gefühl, ohne Adrenalin nicht funktionieren zu können", so der Prinz. Er habe über Jahre seine Gefühle unterdrückt und auf Nachfragen stets behauptet, dass es ihm gut gehe.
Während einige Kritiker meinen, Harry mache "Profit aus dem Tod seiner Mutter", sehen es andere differenzierter. In einer Umfrage bei Promiflash stimmten viele dafür, dass über Trauer zu sprechen kein Ausnutzen sei – auch wenn er dafür bezahlt werde.