Prinz Harrys Südpol-Trip vorerst gestoppt

Die Südpol-Expedition mit drei Teams von kriegsversehrten Soldaten ist aus Sicherheitsgründen in seiner ursprünglichen Form gestoppt werden. Dies teilte die Organisation "Walking With the Wounded" am Samstagabend mit.

ist aus Sicherheitsgründen in seiner ursprünglichen Form gestoppt worden. Dies teilte die Organisation "Walking With the Wounded" am Samstagabend mit.

"Wir haben zwei schwierige Tage hinter uns. Das Wetter bleibt gut, aber das Terrain ist sehr schwierig, viel schwieriger als wir erwartet hatten", erklärte Expeditionsleiter Ed Parker. Die Teams seien "sehr, sehr müde." Das Ziel, den Südpol im Wettstreit zu erreichen, sei aufgegeben worden. Bei der Entscheidung sei es ausschließlich um die Sicherheit der Betroffenen gegangen. Ihre Kräfte dürften nicht überstrapaziert werden.

, bis sie ihren Harry wieder in die Arme nehmen kann. Dass der Wettlauf abgesagt wurde, bedeute nämlich "keineswegs das Ende" der Expedition. Die Teilnehmer würden sie über die nächsten sieben Tage als "ein Team" fortsetzen und zusammen ankommen.

"Harte Realität der Antarktis" unterschätzt

Am fünften Tag der Eiswanderung sei ihm klar geworden, dass die "harte Realität der Antarktis ihren Tribut fordert", meinte Parker. Die Team-Mitglieder seien weiterhin entschlossen, ihre Kraft und ihren Mut unter Beweis zu stellen. Dies dürfe aber nicht auf Kosten ihres Wohlbefindens gehen.

Die britische Zeitung "Mail on Sunday" zitierte Harrys Team-Mitglied, Duncan Slater, mit den Worten: "Die Leute haben schwer gelitten. Die meisten haben einen schrecklichen, trockenen Husten." Harrys Teamleiter, Guy Disney, bezeichnete die ersten vier Tage als eine "wahre Schinderei". Viele der Teilnehmer hätten Verletzungen erlitten, die eine Einhaltung des ursprünglichen Zeitplans unmöglich gemacht hätten.

280 Kilometer durch die Eiswüste

Die Teams aus Großbritannien, den USA und den Commonwealth-Ländern Kanada und Australien waren am 1. Dezember als Kontrahenten zur rund 280 Kilometer langen Expedition auf Skiern aufgebrochen. Die Teams von je sieben Mann sollen nach Angaben der Organisatoren zunächst zu einem Checkpoint transportiert werden, der 112 Kilometer vom Ziel entfernt liegt. Von dort aus hofften sie den Südpol über leichteres Terrain innerhalb der nächsten sieben Tage zu erreichen.

Pro Tag sind Märsche zwischen 15 und 16 Kilometer geplant. "Ich glaube fest daran, dass am nächsten Freitag oder Samstag alle Team-Mitglieder am Südpol stehen und ihre höchst außergewöhnliche Reise feiern werden", sagte Parker.

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