Darf ein 97-Jähriger noch hinter das Steuer?

Der Ehemann der Queen, Prinz Philip, hat den Autounfall offenbar selbst verursacht. Wie der Buckingham Palace mitteilte, soll der 97-Jährige am Steuer gesessen sein.

Wie "Heute.at" berichtete, war Prinz Philip am Donnerstag in einen Autounfall verwickelt. Der Gemahl von Königin Elizabeth II. dürfte offenbar bei tiefstehender Sonne einen anderen Pkw übersehen haben.

Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem der 97-Jährige zum Glück unverletzt aus dem Range Rover gezogen werden konnte. Dennoch machen sich die Ärzte große Sorgen um Prinz Philip.

Laut Ärzten bestehe sogar das "Risiko eines subduralen Hämatoms (Gehirnblutungen)". Der Ehemann der Queen muss nun überwacht werden.

Der Buckingham Palace hat bereits bestätigt, dass Prinz Philip bei dem Unfall selbst am Steuer gesessen hatte. Nicht nur in Großbritannien stellen sich nun viele die Frage, ob ein 97-Jähriger überhaupt noch Autofahren dürfen sollte.

Führerschein ab 70 ungültig

In Großbritannien werden jedenfalls alle Führerscheine ab 70 Jahren ungültig, es sei denn der Inhaber beantragt eine Verlängerung und gibt eine Selbsteinschätzung ab. Ein Tauglichkeitstest muss aber nicht absolviert werden.

Prinz Philip hätte das Auto also laut Gesetz auf alle Fälle selbst lenken dürfen. Vermutlich wird jetzt fürs Erste aber einmal ein Chauffeur hinter dem Steuer Platz nehmen, um den 97-Jährigen sicher an sein gewünschtes Ziel zu bringen. (wil)

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