Der Ehemann von Queen Elizabeth II. starb im April 2021 im Alter von 99 Jahren auf Schloss Windsor. Offiziell wurde Altersschwäche als Todesursache von Prinz Philip angegeben. Doch ein neues Buch eines renommierten Royal-Biografen wirft nun ein völlig neues Licht auf seine letzten Lebensjahre.
In der Biografie "Queen Elizabeth II" von Hugo Vickers (74) wird enthüllt, dass der Prinzgemahl bereits seit 2013 an einer schweren Erkrankung litt – und dies vor der Öffentlichkeit geheim hielt.
Wie bild.de berichtet, erhielt Prinz Philip im Juli 2013 eine niederschmetternde Diagnose: inoperabler Bauchspeicheldrüsenkrebs. Trotz der schweren Krankheit zog sich der Vater von König Charles erst vier Jahre später aus dem öffentlichen Leben zurück.
Das Buch schildert auch die letzten Stunden des 99-Jährigen. Demnach sei Philip in der Nacht vor seinem Tod mit seinem Rollator durch die Korridore von Schloss Windsor gefahren – er war seinen Krankenschwestern kurzzeitig entkommen. Dort habe er sich ein Bier eingeschenkt und es im Salon getrunken.
Am nächsten Morgen nahm er noch ein Bad und sei dann "still und leise verschwunden", nachdem er angegeben hatte, sich unwohl zu fühlen. Queen Elizabeth II. soll erst gerufen worden sein, als ihr Mann bereits verstorben war.
Berichten zufolge war die Königin nicht nur am Boden zerstört, sondern auch verärgert darüber, dass Philip – wie so oft in seinem Leben – gegangen war, ohne sich zu verabschieden. Das royale Paar war über sieben Jahrzehnte verheiratet gewesen.