Prinz William (44) klingt heute anders als noch vor einigen Jahren. Sein Sprechtempo ist gesetzter, seine Stimme tiefer und ruhiger geworden. Frühzeitig gefüllte Pausen hat er durch selbstbewusstes Schweigen ersetzt.
Die Sprechwissenschaftlerin Laura Wällnitz hat die öffentlichen Auftritte des künftigen Königs genauer analysiert. Als Beispiel nennt sie seine Rede bei der Earthshot-Prize-Verleihung 2025 in Rio.
Wie "Bunte" berichtet, ist diese Veränderung kein Zufall. Laut der Expertin sei sie ein Zeichen gewachsener innerer Verantwortung. Wer Verantwortung übernimmt, atme tiefer, spreche langsamer und lasse den Ton sinken.
Besonders bemerkenswert findet die Fachfrau, wie William mit emotional schwierigen Themen umgeht. Wenn er öffentlich über den Tod seiner Mutter Prinzessin Diana spricht oder das Krebsjahr seiner Frau Kate und seines Vaters König Charles III. als "brutal" bezeichnet, bleibe seine Stimme trotzdem stabil.
Diese Fähigkeit, Gefühle zu zeigen, ohne von ihnen überwältigt zu werden, bezeichnet die Expertin als "Affekttoleranz". Genau diese Eigenschaft erzeuge beim Publikum tiefes Vertrauen.
Einen kleinen Kritikpunkt sieht die Stimmexpertin allerdings: In freien, spontanen Gesprächen klinge William wärmer und nahbarer als bei abgelesenen, formalen Reden. Daran könne er noch arbeiten.
Privat steht für William derzeit ebenfalls eine Veränderung an: Sein ältester Sohn George wechselt im September auf das renommierte Eton College in Windsor.