Problem-Schüler bekam zwei Lehrstellen angeboten

Seit zwölf Tagen sitzt Benjamin P. (18) in U-Haft - er hatte mit Gewalt in der HAK Hollabrunn (NÖ) gedroht. Aber: Sein Vater kämpft um seine Freilassung, besorgte ihm sogar zwei Jobs.

Seit zwölf Tagen sitzt Benjamin P. (18) in U-Haft – er hatte mit Gewalt in der HAK Hollabrunn (NÖ) gedroht. Aber: Sein Vater kämpft um seine Freilassung, besorgte ihm sogar zwei Jobs.

"Er leidet unter der Trennung von seiner Mutter und mir wie ein Hund, es war ein Hilfeschrei", erklärt Vater Roman K. (44). Gemeinsam mit Anwältin Kristina Venturini-Köck bastelt der Unternehmer an einer zweiten und letzten Chance für seinen Sohn. Nach der heutigen Sozialkonferenz in der Haftanstalt Korneuburg könnte Benjamin bereits am Freitag entlassen werden. Voraussetzungen: ein Therapieplatz und ein Job.

"In nur wenigen Tagen hat der Vater zwei fixe Lehrstellenzusagen eingeholt. Ein Tischler und ein Kfz-Betrieb würden den 18-Jährigen nehmen. Das ist beachtlich", so die Juristin optimistisch. Benjamin P. war nach einem "blauen Brief" in BWL aus der Klasse gestürmt und drohte per SMS an seinen einzigen Kumpel: "Ich komme mit einem Messer wieder!"

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen