Kein Auto, keine Scheibe war voriges Jahr im deutschen Glambeck vor Storch Ronny sicher. Jetzt ist er wieder in dem Dorf gelandet - zum Leidwesen der Bewohner.
Glambecks Ortsvorsteherin Hilde Peltzer-Blase ist sich ganz sicher: Ronny ist aus dem Süden zurück und wieder in Glambeck. Sie hat ihn erkannt und festgestellt: "Er hat sich nicht verändert."
Andernorts freuen sich die Menschen über die Ankunft von Störchen, bauen ihnen sogar Nester und schützen die Tiere - doch auf Ronny hat sich keiner gefreut: Der Problemstorch sorgte vergangenes Jahr für Schlagzeilen, weil er Autos und Glasscheiben anpeckte und für großen Schaden sorgte. Ronny hatte es vor allem auf schwarz lackierte Autos abgesehen.
Übertriebenes Balzverhalten
Die genervten Bewohner verhängten ihre Fenster mit Leintüchern und Papier, viele litten auch unter dem ständigen Geklopfe von Terror-Storch Ronny. Tierexperten vermuteten, dass Ronny ein übertriebenes Balz- und Territorialverhalten an den Tag legte. Ruhe kehrte erst ein, als Ronny im Herbst in den Süden flog - doch jetzt könnte der Storchen-Terror von neuem beginnen...
(red)