Probleme bei Einführung der Gratis-Zahnspange

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Am 1. Juli soll in Wien die Gratis-Zahnspange starten, doch es scheint zu Verzögerungen zu kommen. Es gibt Schwierigkeiten mit der Ausschreibung der Kieferorthopäden, die sie anbieten sollen. Laut Wiener Gebietskrankenkasse befinde man sich aber im Zeitplan.

Ab 1. Juli soll es in Wien die Gratis-Zahnspange geben, doch es scheint zu Verzögerungen zu kommen. Konkret gibt es mit der Ausschreibung der Kieferorthopäden, die die Zahnspangen anbieten sollen, Probleme. Laut Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) befinde man sich aber im Zeitplan.
Der 1. Juli als Starttermin für die Gratis-Zahnspange könnte wackeln. Es scheint Querelen zwischen der Wiener Gebietskrankenkasse und der Zahnärztekammer zu geben. Beide können sich nicht auf die Kriterien für die Auswahl der Kieferorthopäden einigen, denn diese müssen nach ganz bestimmten Punkten ausgesucht werden.

Bei der Auswahl achte man besonders auf Berufserfahrung und Fortbildungen der Kieferorthopäden. In der Bundeshauptstadt würde es viele Interessenten dafür geben, wie Andreas Obermaier von der WGKK sagt. Obermaier rechnet derzeit mit rund 200 Bewerbern, es gibt aber nur 32 Vertragskieferorthopädenstellen in Wien.

Kleine Annäherung erfolgt

Am Montag hat es eine intensive Verhandlungsrunde zwischen der WGKK und der Zahnärtzekammer gegeben. Dort habe man sich zwar deutlich bei den Auswahlkriterien angenähert, aber ein endgültiges Ergebnis gibt es bisher noch nicht. Letzte Details müssen noch ausgehandelt werden. Die Ausschreibung der 32 Kassenstellen soll dann in der ersten Maihälfte erfolgen.

Wien ist ausschlaggebend

In Österreich werden insgesamt 180 Kassenstellen ausgeschrieben. Damit die neue Leistung mit 1. Juli angeboten werden kann, muss es zumindest 150 Vertrags-Kieferorthopäden geben. Kann sich Wien nicht einigen, dann fallen 32 Stellen weg - bundesweit wären es damit genau zwei zu wenig.

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