Aus Geldnot hatten Anfang 2023 drei Rumänen und ein Moldawier beschlossen, in unterschiedlichster Konstellation in Elektro-Shops einzubrechen.
Bei zehn Coups 2023 in Traiskirchen, Waidhofen/Thaya, Bruck/Leitha (zwei Einbrüche, alle NÖ) sowie an Tatorten in Hagenberg (OÖ), Wels (OÖ), Freistadt (OÖ), Maishofen (Szbg.) und Liezen (Stmk.) erbeutete die Bande Handys im Wert von insgesamt 304.928 Euro.
Laut Anklage ging das Quartett (28, 36, 38 und 39) dabei professionell vor. Durch Einschlagen der Türverglasungen bzw. Aufzwängen der Eingangstüren verschafften sich die maskierten Profi-Einbrecher Zutritt zu den Shops, rafften dann blitzschnell hochwertige Handys an sich und flüchteten. Die Coups dauerten laut Ermittlern jeweils nur etwa eine Minute.
Die Urteile beim Prozess in Wr. Neustadt: 4 Jahre Haft für den Erstangeklagten, 7 Jahre und 6 Monate Haft für den Zweitangeklagten (beide nicht rechtskräftig), die zwei Komplizen fassten rechtskräftig 30 Monate und 27 Monate Haft (davon 9 unbedingt) aus.