Österreich

Profi-Einbrecher richten 400.000 Schaden an

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:10

Fahnder des Landeskriminalamtes waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Ihnen fiel im Linzer Franckviertel ein Fahrzeug mit Wiener Kennzeichen auf, das nach einem Alarm in einer Bankfiliale plötzlich wegfuhr. Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus: Die drei Litauer hatten die Sparbuch-Schließfächer der Bank ausgeräumt!

Die Ermittler wissen: Die drei verhafteten Täter (31, 33, 35) waren klassische Kriminaltouristen, die nur für ihre Taten in unser Land fuhren. Und hier auch reiche Beute machten!

Bereits vor vier Jahren gab es in Oberösterreich, Niederösterreich und in der Bundeshauptstadt ähnliche Coups, wo Täter vor allem in der Nacht in Bankfilialen eingestiegen waren und Kundenschließfächer aufbrachen: Der Schaden war in allen Fällen enorm. Klar ist: Die jetzt verhafteten Straftäter waren bei diesem modus operandi offenbar Experten.

LKA-Chef Oberst Rudolf Keplinger: Meine Leute konnten den Verdächtigen insgesamt zehn derartige Coups nachweisen. Gesicherte Spuren belegen das ganz eindeutig! Außerdem sollen sie auch drei weitere Einbrüche in Wohnhäuser verübt haben. In den meisten Fällen nahmen die Täter Bargeld, Sparbücher und Schmuckstücke an sich. Insgesamt beträgt die Beute 350.000 Euro, der angerichtete Sachschaden immerhin 50.000 Euro, erklärt Keplinger. Die Ermittlungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen: Fahnder vergleichen noch immer Spuren von Tatorten mit denen der drei Litauer.

Robert Loy

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