Profi-Schmuggler hatte am Airport NUR Zigaretten dabei

Der Zoll hat Zigaretten beschlagnahmt – Symbolfoto
Der Zoll hat Zigaretten beschlagnahmt – SymbolfotoBMF/ Zoll
Ein großer Fisch ging Zöllnern am Flughafen Wien-Schwechat ins Netz! Finanzminister Gernot Blümel will weiter knallhart durchgreifen.

Die Hoffnung auf schnelles Geld ging in Rauch auf, als der 31-Jährige von den Zöllnern am Flughafen Schwechat aufgegriffen wurde. Auf Kleidung zum Wechseln hatte der Mann aus Moskau verzichtet, dafür waren in seinen Koffern NUR illegale Zigaretten, genauer gesagt 57.480 Stück! Diese werden jetzt verbrannt, es drohen bis zu 30.000 Euro Strafe.

"Die Bekämpfung des Zigarettenschmuggels bedeutet Gerechtigkeit für den ehrlichen Steuerzahler", so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). "Dieser Fall zeigt deutlich: Schmuggel wird oft fälschlicher Weise als Kavaliersdelikt abgetan, aber die kriminelle Energie und der Schaden, die dahinterstehen, belegen klar das Gegenteil."

Zigaretten stammen meistens aus dem Osten

Der Zigarettenschmuggel nimmt meist in Russland, Armenien, oder der Ukraine seinen Anfang. Das bestätigt auch der jüngste Aufgriff der Zöllner am Flughafen Wien vom 14. November. Bei einer Routinekontrolle im "Lost & Found"-Bereich der Fluglinie Austrian Airlines wurden in einem Koffer aus Athen 19.020 Stück Zigaretten türkischer Herkunft vorgefunden. Auch konnte ein auffälliger Reiseverlauf ermittelt werden: Bereits am 15. Oktober war der Flugpassagier von Jerewan (Armenien) über Frankfurt nach Athen gereist. Am 9. November fand dann der Flug nach Wien statt – den Koffer mit rund 95 Stangen Zigaretten hat der Schmuggler allerdings am Gepäcksband zurückgelassen.

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