Politik

Anti-Teuerung! Programmierer führt Kocher-Datenbank vor

Privater schafft, was Minister Monate kostet. Das Wirtschaftsministerium lässt eine Anti-Teuerungs-App entwickeln.

Heute Redaktion
Das Wirtschaftsministerium will Anti-Teuerungs-App.
Das Wirtschaftsministerium will Anti-Teuerungs-App.
zVg

Eine App, die aktuelle Lebensmittelpreise vergleicht? Das wäre doch fein. Das Wirtschaftsministerium will eine solche Anti-Teuerungs-App nun tatsächlich entwickeln. Eine Aufgabe, für die Minister Kocher (VP) sich ein paar Monate Zeit gibt. "Es wäre super, wenn es bis Herbst fertig ist", so das Ministerium zu "Heute". Zeitfresser seien dabei offenbar die Verhandlungen mit den Lebensmittelhändlern. Es geht aber auch anders.

Zwei Stunden Arbeitszeit und 200 Zeilen Programmcode reichten Softwareentwickler Mario Z. für so eine App: "Es ist eine Frotzelei, so zu tun, als wäre das eine Mondlandung." Er ging mit seiner selbst gebauten Datenbank auf Twitter viral, nahm sie aus urheberrechtlichen Gründen wieder offline. Die Preise griff er von den Websites der Lebensmittelhändler ab.

"Mit einer Woche Arbeit und einem Grafikdesigner pfeift das Ding. Es braucht auch kaum Rechenleistung, als Server würde praktisch ein Erdapfel reichen. Und es würde jedem Österreich helfen."

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