Es war sein allerletzter offizieller Termin: Die Eröffnung der Schule der Regionen in Niedersulz. Erwin Pröll drückte dabei auch selbst wieder die Schulbank.
Am Ostermontag punkt 15 Uhr: Es war ein emotionaler Moment - nach über 37 Jahren in der nö. Landespolitik und 25 Jahren als Landeshauptmann schritt ein entspannter Erwin Pröll (VP) zu seinem letzten offiziellen Termin: Im größten Freiluftmuseum Niederösterreichs - im Museumsdorf Niedersulz - eröffnete er die Schule der Regionen.
Dabei ist auch ein Nachbau der alten Volksschule Radlbrunn zu sehen – der Landeschef selbst drückte dort von 1952 bis 1956 die Schulbank.
Schöne Erinnerung
„Die Erinnerungen an diese Schule sind mannigfaltig. Wir hatten eine wunderschöne Gemeinschaft", erzählte Landeshauptmann Erwin Pröll auch von „wunderschönen Erlebnissen" in seiner Schulzeit. Aus den vier Jahren seiner Volksschulzeit habe er „sehr viel mitgenommen", so Pröll, etwa das „Grüß Gott". Heute höre man dieses viel zu selten mehr, betonte der Landeshauptmann, dass es wichtig sei, in der Schule wieder das Grüßen zu lernen.
Die Schule der Regionen sei „eine Zukunftswerkstatt für die Gesellschaft", führte Pröll aus, dass man heute in einer schnelllebigen Zeit lebe, in der die Menschen zunehmend entwurzelt werden würden. „Die Regionen sind eine Chance am Weg in die Zukunft", betonte der Landeshauptmann, dass die Schule der Regionen die Aufgabe habe, möglichst vielen Menschen in Niederösterreich und in Europa beizubringen, wie wichtig es sei, die Regionen in Europa zu stärken. „Denn nur mit starken Regionen kann es ein starkes Europa geben", so Pröll.
(Lie)