Niederösterreich begrüßt den Vorschlag, die U4 bis nach Klosterneuburg bzw. Purkersdorf zu verlängern! Man würde sich auch an den Kosten beteiligen, aber: Der Ball liegt in Wien. Denn Erwin Pröll möchte erst einmal wissen, wie das technisch machbar ist.
„Die finanzielle Frage kommt bei uns ganz am Schluss!“, tönt es aus dem Büro Pröll. In St. Pölten möchte man zuerst einmal wissen, ob es für die U4-Verlängerung überhaupt einen Bedarf gibt („Es fahren doch jetzt schon Bus und S-Bahn nach Klosterneuburg, Purkersdorf und Schwechat ...“).
Auch die technische Machbarkeit – Niveauunterschiede zwischen Bahn und U-Bahn – sowie die Frage der Taktverdichtung („Wo fahren die Züge, wenn alle fünf Minuten eine U-Bahn fährt?“) gehören geklärt. Aber: Die Idee sei prinzipiell gut, bis zur Umsetzung gibt es aber noch viele offene Punkte zu klären.
Und: Können sich die Wiener Linien das leisten bzw. fürchtet man keinen Kaufkraftabfluss etwa Richtung SCS?
Karl Müllauer