Proll: Männer erfreut über "Oralsex im Bademantel"

Nina Proll befeuerte bei "Pro und Contra" (Puls 4) die Debatte zum Thema #metoo.
Nina Proll befeuerte bei "Pro und Contra" (Puls 4) die Debatte zum Thema #metoo.Bild: Screenshot Puls 4
Die #metoo-Debatte in "Pro und Contra" (Puls 4) erhitzte die Gemüter. Nina Proll provozierte, Christian Mucha und Werner Tomanek eckten an.

154.000 Zuseher verfolgten Montagabend die hitzige TV-Debatte zum Thema sexuelle Belästigung bei "Pro und Contra" (Puls 4). Ein neuer Bestwert für die Talk-Runde von Corinna Milborn, die im Anschluss auf Twitter und Facebook weiter heftig diskutiert wurde.

Schauspielerin Nina Proll heizte der Runde erwartungsgemäß mit provokanten Sagern ein, ließ sich dabei aber nicht aus der Ruhe bringen. "Für einen Mann wäre es keine Belästigung, wenn ich ihn im Bademantel zum Oralsex zwinge. Das ist bestenfalls eine lustige Episode in seinem Leben", so das "Vorstadtweib" salopp. Damit sorgte sich nicht nur bei Hanna Herbst, Stellvertretende Chefredakteurin des "Vice" Magazins für Kopfschütteln.

Alle gegen Mucha

Doch die Zuschauer stießen sich weniger an Prolls erwartbaren Sagern, als an den männlichen Gästen: Anwalt Werner Tomanek und der pensionierte Verleger Christian Mucha stießen auf starken Gegenwind. ORF-Anchor Armin Wolf distanzierte sich scharf auf Twitter: "Wenn diese beiden Herren mein Geschlecht repräsentieren, möchte ich gerne aussteigen."

Auch Medienmann Peter Rabl grenzt sich deutlich von den Herren ab:

Weibliche Stimmen gegen das lautstarke "Mainsplaining" von Mucha mehren sich im Netz. In der Sendung liefert er sich hitzige Wortgefechte mit SPÖ-Frauenchefin Gabriele Heinisch-Hosek und Sigi Maurer von den Grünen.

(sk)

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