Prostitution in US-Fitnesscenter

Bild: AP/Heute.at-Montage

Ein aufsehenerregender Fall von Prostitution hat die amerikanische Kleinstadt Kennebunk im US-Bundesstaat Maine in helle Aufregung versetzt. Eine 30-Jährige empfing rund eineinhalb Jahre lang hinter der Fassade ihres Zumba-Sportstudios die Männer der Region - und filmte sie heimlich beim Sex.

Am Freitag wurde die Hauptangeklagte wegen Prostitution und anderer Delikte zu zehn Monaten Gefängnis und umgerechnet 44.500 Euro Strafe verurteilt, nachdem sie ein umfassendes Geständnis ablegte. Die Fitnesstrainerin erklärte vor der Richterin, sie sei von ihrem Geschäftspartner ausgenutzt und manipuliert worden.

Der Fall hatte in dem Küstenort für einen Skandal gesorgt, weil die verheiratete Frau und Mutter eine Liste mit 150 Kunden führte. Es wird ausgiebig spekuliert, wer darauf stehen könnte. Bisher wurde rund 70 Männern vorgeworfen, für Sex bezahlt zu haben - darunter auch lokalen Politikern. Zudem hatte die Polizei Dutzende Sexvideos sichergestellt. Prostitution ist in den USA nahezu überall verboten - und kann auch den Freiern schwere Strafen einbringen.

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