Mit mehreren hundert halben Pappfiguren hat das Bündnis "Alle Kinder haben Rechte" am Montag um 17 Uhr am Minoritenplatz in Wien eine Protestkundgebung vor dem Innenministerium abgehalten. kritisiert wurde, dass "mehr als 1000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" derzeit "in Österreich in ungeeigneten Massenquartieren untergebracht" sind.
Mit mehreren hundert halben Pappfiguren hat das Bündnis "Alle Kinder haben Rechte" am Montag um 17 Uhr am Minoritenplatz in Wien eine Protestkundgebung vor dem Innenministerium abgehalten. Kritisiert wurde, dass "mehr als 1.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" derzeit "in Österreich in ungeeigneten Massenquartieren untergebracht" sind.
Diese "Massenunterbringung" widerspreche der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und damit internationalem Recht, hieß es von den Organisatoren. Gerade Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern aus ihrer Heimat fliehen mussten, seien auf besondere Betreuung und Schutz angewiesen.
"Der Umgang mit Asylsuchenden und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ist in Österreich derzeit unzufriedenstellend und inakzeptabel." Die halben Pappfiguren im Rahmen der Protestveranstaltung sollten symbolisch darauf aufmerksam machen, dass minderjährige Flüchtlinge "derzeit nur als Menschen mit halben Rechten behandelt werden", so das Bündnis.