Protestaktion: Künstler metzelt Gitarren nieder

"Um ein Zeichen gegen die im fernen Ausland produzierten Schrottgitarren zu setzen, die den Österreichischen Markt überschwemmen", so der Künstler.
Ungewöhnliche Kunstaktion im Waldviertel: "Um ein Zeichen gegen die im fernen Ausland produzierten Schrottgitarren zu setzen, die den Österreichischen Markt überschwemmen", sagt der Weinviertler Aktionskünstler Ronald Heberling, alias "Hero".

Bei seinem Kunstprojekt in Thaya (Waidhofen an der Thaya) "filetierte" er eine Vielzahl eben dieser Billigware unter reger Publikumsbeteiligung in keine Stücke und verwandelte die E-Gitarren-Stücke anschließend "erstmals in ihrem Dasein" in Kunstwerk-Unikate verwandelt – die allerdings nicht mehr bespielbar sind.

Der Grund für das Gitarren-Gemetzel: "Den Menschen wird die Lust am Gitarrenspielen verleidet, weil dieser Schrott sich schon während der ersten Akkorde wieder verstimmt und keinen guten Ton abgibt!", so der Künstler. Die Veranstaltung sorgte im Rahmen des "Museumsfrühlings Niederösterreich" vor dem "Hauke Museum" für viel Aufregung. Der junge Wiener E-Gitarrist, Felix Kessler, der eigens zu Heros Kunstprojekt aus Wien angereist war, erwies sich im Rahmen des Events als talentierter Metal-Core-Musiker, der auch den vom Künstler ramponierten E-Gitarren noch bis zu deren absolutem Exodus fesselnde Töne entlockte.

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