Proteste gegen Armut in Bulgarien gehen weiter

Bild: EPA

Die Bürgerproteste in Bulgarien sind am Dienstag am 17. Tag in Folge fortgesetzt worden. Obwohl Staatschef Rossen Plewneliew Neuwahlen zugesagt hatte, versammelten sich am Präsidialamt und am Parlament in Sofia wieder Demonstranten. Sie protestierten gegen hohe Strompreise sowie gegen die Armut in dem EU-Land.

In Plowdiw war die Regionalzentrale des österreichischen Stromanbieters EVN in der Nacht zum Dienstag in Brand gesteckt worden. Das Feuer wurde jedoch rechtzeitig gelöscht.

Aus "Verzweiflung am Leben" versuchte ein Mann im südbulgarischen Radnewo sich vor dem Rathaus selbst zu verbrennen, konnte jedoch gerettet werden, wie Medien in Sofia berichteten. Es ist bereits der dritte Fall einer Selbstverbrennung in den vergangenen zehn Tagen. Neue Proteste gab es auch in Warna.

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