Der erste Tatort: Ein Geschäft in Ybbsitz (Bezirk Amstetten), die Beute verscherbelte das Quintett im Internet. Und weil der erste Coup so gut geklappt hatte, legte sich die Bande einen Bus zu und schlug in der Folge in Peuerbach und Grießkirchen (Oberösterreich) zu.
In Amstetten blieb es beim Versuch. "Dort haben wir die Türe nicht aufgebracht", gestand der Capo der Bande zerknirscht vor Gericht in St. Pölten. "Ein Fall von Kriminaltourismus, wie er im Buche steht. Professionell mit der Beute im Bus unter Matratzen und Reifen versteckt", fasste es die Staatsanwältin zusammen und forderte Strenge.
Im Gegensatz dazu forderte der Verteidiger Milde: "Und das, obwohl mir vor zwei Wochen mein Radl gestohlen wurde", so der Anwalt trocken. Die saftigen Strafen: 40 Monate für den Chef, 26 Monate für einen der Mittäter, je ein Jahr "Schmalz" für den Rest.