Prozess nach Tierschutz-Ball: Fiona soll 27.000 Euro zahlen

Eklat nach dem ersten Wiener Tierball: Schirmherrin Fiona Grasser wollte der Veranstalterin kein Geld anvertrauen und verteilte Spenden lieber selbst. Am 13. Jänner muss sie deshalb vor Gericht.
Eklat nach dem ersten Wiener Tierball: Schirmherrin wollte der Veranstalterin kein Geld anvertrauen und verteilte Spenden lieber selbst. Am 13. Jänner muss sie deshalb vor Gericht.

Aus guter Absicht wurde eine schöne Bescherung: Der erste Wiener Tierball 2012 ist zu einem Spendenkrimi verkommen. Dabei war der Start märchenhaft: Organisatorin Brigitte Martzak (62) und ihr Verein gewannen Fiona Grasser (50) als Schirmherrin. Und die prominente Tierfreundin ließ sich nicht lumpen: Von 75.000 Euro gesammelter Spenden stammten 70.000 von ihr. Im Gegenzug bestand die Patin darauf, dass "jeder Cent bei Tieren ankommen muss".

Aber Veranstalterin Martzak wollte wohl aus dem Topf was für ihren Einsatz abschöpfen. Denn plötzlich sperrte Fiona das Geld, verteilte es dann selbst an 15 Organisationen – und zog sich verärgert zurück. Nach langem Hickhack ging Martzak jetzt vor Gericht. Ihr Anwalt Udo Hansmann erklärt: "Es geht nicht, dass eine Schirmherrin Spenden nach Gutdünken vergibt und Veranstalter auf allen Kosten sitzen bleiben. Überdies haben nicht alle vereinbarten Tierschutzvereine was bekommen." Gestritten wird um 27.000 Euro. Knochenhart.
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