Österreich

Prozess: Polizist soll 19-Jährigen geschlagen haben

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:48

Am Donnerstag muss sich ein Polizist vor Gericht verantworten, dem vorgeworfen wird, im März einen 19-Jährigen auf einer Polizeiinspektion geschlagen zu haben. Der Bursch verwickelte sich jedoch auf Facebook in Widersprüche, unter anderem prahlte er damit "einen umgehaut zu haben aber nur zu zwei Fäusten" gekommen zu sein.

Am Donnerstag muss sich ein Polizist vor Gericht verantworten, dem vorgeworfen wird, im März einen 19-Jährigen auf einer Polizeiinspektion geschlagen zu haben. Der Bursch verwickelte sich jedoch auf Facebook in Widersprüche, unter anderem prahlte er damit "einen umgehaut zu haben aber nur zu zwei Fäusten" gekommen zu sein. 

Nachdem die Beamten bei den Jugendlichen in der Station Schottenring zwei Flaschen mit Majoran entdeckten und davon ausgingen, dass es sich dabei um Marihuana handelt, nahmen sie die drei Burschen mit auf die Polizeiinspektion. 

Obwohl der 33-jährige Angeklagte angab, dass die Burschen freiwillig mitgegangen wären, und nicht "ungut" gewesen zu sein, zeigte der 19-Jährige wenig später an, vom Polizisten eine Ohrfeige sowie zwei Faustschläge bekommen zu haben. Die Vorwürfe kann der Beamte nicht nachvollziehen, er spricht von einer "normalen Amtshandlung".

Der Angeklagte hatte nach den Vorwürfen selbst Nachforschungen angestellt. Er bat seine Freundin sich mit dem 19-Jährigen auf Facebook anzufreunden und hoffte, so zu weiteren Informationen zu kommen.

"Bullenfresse" schlagen

So fand er heraus, dass der 19-Jährige, der laut seinen Freunden "immer wieder Scheiße baut" unter anderem die polizeifeindliche Abkürzung "ACAB" (All Cops are Bastards) verwendete. Weiters habe er im Netz davon gesprochen, dass den Polizisten in die "Bullenfresse" geschlagen gehöre und prahlte damit "Hab eh einen umgehaut, bin nur zu zwei Fäusten gekommen".

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