Der Casino-Pechvogel aus der Schweiz - der Zivilprozess um einen mutmaßlichen Jackpotgewinn des Schweizers Behar Merlaku im Casino Bregenz ist am Freitag nach wenigen Minuten zum zweiten Mal vertagt worden.
- der Zivilprozess um einen mutmaßlichen Jackpotgewinn des Schweizers Behar Merlaku im Casino Bregenz ist am Freitag nach wenigen Minuten zum zweiten Mal vertagt worden.
Die beiden Parteien hatten unmittelbar vor dem geplanten Verhandlungsbeginn offenbar weitere Vergleichsgespräche geführt, woraufhin beide Seiten von Richterin Anna Maria Grass die abermalige Verschiebung verlangten. Grass vertagte die Verhandlung auf unbestimmte Zeit.
Behar Merlaku will im März vergangenen Jahres an einem Automaten des Bregenzer Casinos den Jackpot geknackt und knapp 43 Millionen Euro gewonnen haben - das Handyvideo, das er Heute.at zugespielt hatte, zeigt, wie der Automat den Jackpot anschlägt.
Die Casinos Austria AG verweigerte bisher die Auszahlung des Betrags und beruft sich auf einen Softwarefehler. Der Höchstgewinn bei solchen Automaten betrage nur 4.500 Euro, so die Erklärung.
Keine Einigung im Jänner
Beim Verhandlungsauftakt im Jänner lehnte Merlaku ein Vergleichsangebot der Casinos Austria AG über 500.000 Euro als zu niedrig ab. Er forderte damals fünf Millionen Euro Schadenersatz. Um dieses Geld kämpft er immer noch.
Heute werden dazu wichtige Zeugen befragt: Merlaku selbst wie auch seine Frau, die an jenem Tag dabei war, sowie drei Casinos-Mitarbeiter werden aussagen.