Österreich

Prozess um Folterung von Prostituierten vertagt

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:59

Ein 34-Jähriger soll drei Frauen in seine Wohnung gelockt und dort gefoltert haben. Am Dienstag hätte er sich in Wr. Neustadt vor Gericht verantworten. Bei den Opfern handelt es sich um Geheimprostituierte. Der Prozess wurde vertagt.

Ein Am Dienstag hätte er sich in Wr. Neustadt vor Gericht verantworten. Bei den Opfern handelt es sich um Geheimprostituierte. Der Prozess wurde vertagt.

Nachdem der Staatsanwalt die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragt hatte, muss ein weiteres Gutachten erörtert werden. Zwei Polizisten sollen noch als Zeugen zu Wort kommen. Außerdem wird dem Schöffensenat die kontradiktorische Opferbefragung vorgeführt.



Am 20. September wird das Verfahren fortgesetzt. Ein Urteil ist für 22. September geplant



Die Opfer mussten ein wahres Martyrium ertragen: Mit Handschellen und Ketten gefesselt, anschließend mit brennenden Zigaretten, einem Lötkolben und einem Elektroschocker gequält. Die Horror-Szenen spielten sich in einem eigens präparierten, schalldichten Keller in einem Einfamilienhaus in Wr. Neustadt ab. Die Nachbarn kriegten von den grausamen Taten nichts mit.
Nach den Misshandlungen soll der 34-Jährige seine Opfer bei einer Raststätte an der Südautobahn ausgesetzt haben. Eine der jungen Frauen kontaktierte die Polizei, wodurch die anderen beiden Vorfälle bekannt wurden.
Dem Mann werden schwere und geschlechtliche Nötigung, Vergewaltigung und absichtliche schwere Körperverletzung zur Last gelegt.

 

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