Pseudo-Stadträte kosten Wien pro Jahr fast 500.000 

Wien ist anders - auch, was das politische Personal betrifft: Derzeit leistet sich die Bundeshauptstadt eine Polit-Skurrilität, die es nirgends sonst gibt. Nämlich gleich vier nicht amtsführende Stadträte (drei FP, einer VP).

Wien ist anders – auch, was das politische Personal betrifft: Derzeit leistet sich die Bundeshauptstadt eine Polit-Skurrilität, die es nirgends sonst gibt. Nämlich gleich vier nicht amtsführende Stadträte (drei FP, einer VP).

Also Politiker, die zwar einen schönen Titel führen und ein tolles Gehalt (8.583 Euro pro Monat) kassieren, aber de facto nichts zu tun haben. Wien kosten die Pseudo-Stadträte jedes Jahr 480.000 Euro. Abgeschafft können sie nur werden, wenn der Bund die Verfassung ändert.

Eine schöne Gage, aber kein Ressort wird auch der neue Vizebürgermeister (FP) erhalten: 9.461 Euro pro Monat, 14 Mal pro Jahr wird der Strache-Vertreter kassieren. Weil dieses "Arbeitslosen-Geld" bei vielen FP-Anhängern keine gute Optik macht, versucht die FP, Gudenus als "Bürger-Ombudsmann" zu positionieren.

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