Nicht nur die Bayern schwächeln vor dem Champions-League-Showdown – auch PSG verpatzt die Generalprobe für den CL-Kracher. Der französische Serienmeister kam im Ligaspiel zwischen den beiden Duellen mit dem deutschen Rekordchampion nicht über ein 2:2 gegen Lorient hinaus.
Dabei hatten die Pariser das Spiel klar im Griff, drückten den Außenseiter über weite Strecken in die eigene Hälfte – doch vor dem Tor fehlte die Konsequenz. Trainer Luis Enrique rotierte kräftig durch, stellte im Vergleich zum spektakulären 5:4-Hinspielsieg gegen die Bayern gleich auf neun Positionen um. Nur Pacho und Doue standen erneut in der Startelf.
Der Beginn lief nach Plan: Schon nach sechs Minuten ging PSG in Führung. Lorient-Keeper Mvogo lenkte eine Doue-Flanke unglücklich an die Brust von Supertalent Ibrahim Mbaye (18) – von dort kullerte der Ball ins Netz. Doch die Antwort folgte prompt: Paris-Verteidiger Beraldo verschätzte sich bei einer Flanke komplett, Pablo Pagis (23) sagte Danke und schob zum 1:1 ein.
Nach der Pause brachte Luis Enrique Warren Zaïre-Emery – und der lieferte ab. Nur Minuten nach seiner Einwechslung hämmerte er den Ball aus der Distanz zum 2:1 ins kurze Eck (62.). In Minute 78 ließ sich Pacho von Tosin Aiyegun düpieren – der Lorient-Angreifer traf eiskalt zum 2:2. In der Schlussphase rannten die Pariser an, doch der Siegtreffer wollte einfach nicht mehr fallen.
Trotz des Patzers bleibt PSG klar auf Meisterkurs. Nach 31 Runden führen die Hauptstädter die Ligue 1 souverän an, Verfolger Lens liegt bei einem Spiel weniger sieben Punkte zurück.