Beim Manöver der FSO-Männer (der Schutzdienst zur Bewachung des russischen Präsidenten und der Regierung) soll es sich um "eine geplante taktische Übung" gehandelt haben, "um terroristische Bedrohungen zu neutralisieren und die Einrichtungen der höchsten Regierungsebene zu schützen", wie das russischsprachige Portal "The Insider" berichtet.
Die Übung sei gemäß dem Bericht für den Fall abgehalten worden, dass der FSO in den Kriegszustand versetzt werden soll. Dabei seien die Mitglieder auf einen "massiven ideologischen Angriff" vorbereitet worden, schreibt das Magazin, dem nach eigenen Angaben der Entwurf eines geheimen "Plans zur moralisch-psychologischen Unterstützung beim Übergang der Einsatzleitung des FSO von Friedens- in Kriegszeiten" vorliegt.
Ein Whistleblower des russischen Inlands-Nachrichtendienstes (FSB) warnte am Montag vor einem drohenden Bürgerkrieg. Russland werde bald "in den Abgrund des Terrors hinabsteigen", da die Menschen des Krieges zunehmend müde werden.