Wer den Lehrer beschimpft, muss den Schulhof reinigen. Mit Vorschlägen dieser Art will die FPÖ das Land Pisa-fit machen und das Bildungssystem verbessern. Die Jugend muss schon in der Schule lernen, was Disziplin heißt, fordert Klubchef Günther Steinkellner.
Mehr Leistung, weg von der Kuschelpädagogik. So lautet die Formel der FPÖ, wie eine von Pisa-Tests gebeutelte Bildungslandschaft saniert werden soll. Weitere Ideen:
- Abnahme und Verwahrung von im Unterricht störenden Gegenständen wie Mobiltelefonen.
- Schüler, die den Unterricht planmäßig stören, sollen in eigens dafür vorgesehene Räume verwiesen werden.
- Nachsitzen bei unentschuldigtem Fehlen oder mangelnder Mitarbeit.
So lernen Schüler den notwendigen Respekt, den sie im Berufsleben brauchen, erklärt Landesrat Manfred Haimbuchner und verweist auf Klagen von Firmenchefs, die wegen Bildungsmängeln keine passenden Lehrlinge finden. Eine weitere Forderung: Schüler mit schlechten Sprachkenntnissen sollen in eigenen Klassen Deutsch lernen und erst dann am Unterricht teilnehmen. Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer sieht die FPÖ-Ideen grundsätzlich positiv. Aber: Sozialdienst als Strafe kann der falsche Weg sein.