Österreich

Quartett warf Socken mit Beute aus dem Autofenster

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:02

Am Freitag wollten Polizisten im Kärntner Bezirk Hermagor ein ungarisches Auto anhalten. Aus einer Routine-Aktion wurde blitzschnell eine Verfolgung, anschließend eine Suche mit Hunden nach Verdächtigen und schließlich eine Verhaftung wegen mutmaßlichen Raubes oder Diebstahls.

Gegen 14.50 Uhr versuchten die Beamten in Kötschach-Mauthen einen Pkw mit ungarischem Kennzeichen und vier Insassen zu stoppen. Als der Fahrer das Anhaltezeichen missachtete, hefteten sich die Polizisten an die Fersen des Quartetts.

Der Fahrer stoppte den Wagen und die Insassen flüchteten in einen Wald. Die Polizisten suchten mit Hunden und einem Hubschrauber nach den Flüchtenden und konnte die vier Ungarn schließlich stellen. Die vier Verdächtigen, zwischen 30 und 45 Jahre alt, wurden anschließend befragt, stellten die Exekutive allerdings vor ein Rätsel: Der Pkw war nicht gestohlen und der Fahrer hatte einen Zulassungsschein. Die Polizisten konnten sich anfangs nicht erklären, warum die vier geflohen waren.

Erst später stellte sich heraus, dass das Quartett auf der Flucht etwas aus dem Fenster des Autos geworfen hatte. Die Polizisten fanden einen Socken, der mit Gold im Wert von mehreren tausend Euro gefüllt war. Nun müssen die Beamten herausfinden, woher die mutmaßliche Beute stammt.

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