Die britische Monarchin erkrankte im Februar 2022 an Covid-19. Die Königin leide lediglich unter "milden, erkältungsähnlichen Symptomen", war damals das offizielle Statement des Buckingham Palace. Nun hat die 95-Jährige selbst über ihre Erkrankung gesprochen. In einem virtuellen Meeting mit Angestellten und Patienten des Royal London Hospital sagte sie, das Virus habe sie "sehr müde und erschöpft" zurückgelassen. Weiter sagte sie: "Diese schreckliche Pandemie. Das ist alles nicht schön."
Die Queen sprach auch mit einem Mann, der derzeit wegen Corona im Krankenhaus liegt. Sein Bruder starb bereits an dem Virus, sein Vater ebenso. 500 Menschen auf der ganzen Welt würden für ihn beten, erklärte seine Ehefrau der Queen. Die scherzte zurück: "Dann haben Sie entweder eine große Familie oder großen Einfluss auf Leute."
Auch derzeit scheint die Regentin nicht bei besonders guter Gesundheit zu sein. Ob das wohl nicht die Auswirkungen ihrer Covid-Erkrankung sind? In der nächsten Zeit nimmt sie die meisten Termine nur virtuell wahr. "Die Queen hat nicht unbedingt gesundheitliche Probleme, aber Probleme mit ihrer Mobilität", erklärte Royal-Experin Camilla Tominey kürzlich.
Auch am Gründonnerstag wäre sie zu einer Messe in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor gekommen. Üblicherweise verteilt sie dort jährlich Almosen an Rentner aus der Gemeinde. Doch dieses Jahr wird sie dabei zum ersten Mal von ihrem Sohn Charles (73) und dessen Ehefrau Camilla (74) vertreten.