Das Sat1-Experiment "Newtopia" läuft gerade einmal seit 35 Tagen im TV, schon sind die deutschen Zuseher kaum mehr an den Geschichten rund um die Bewohner der Scheune interessiert. Bei ihren holländischen Nachbarn indessen wird das Format sogar um ein weiteres Jahr verlängert.
Das läuft gerade einmal seit 35 Tagen im TV, schon sind die deutschen Zuseher kaum mehr an den Geschichten rund um die Bewohner der Scheune interessiert. Bei ihren holländischen Nachbarn indessen wird das Format sogar um ein weiteres Jahr verlängert.
Von der Außenwelt nahezu abgeschnitten sollen ein Jahr lang in ihrem neuen Zuhause verbringen und ein Konzept für ihr Zusammenleben entwickeln. Dass es da - wie von Vorreiter "Big Brother" noch gewohnt - zwangsläufig zu Streitereien zwischen den Bewohnern kommt, war den Zusehern schon vorab bewusst.
Fast täglich findet sich etwa eine neue Geschichte über den Politikwissenschaftler Candy, der vor allem mit seiner schroffen Art und seiner vernachlässigten Körperhygiene für Furore in "Newtopia" sorgt. Jetzt hat der 44-jährige Pionier erneut für Diskussion gesorgt, indem er "Newtopia"-Neuling Andreia auf's Tiefste beleidigte.
Aber die Zuseher scheint es nicht zu interessieren: Nach nur knapp einem Monat sind die Quoten bereits im Keller. Was mit stolzen 17 Prozent Marktanteil begonnen hat, ist mittlerweile auf unter zehn gesunken. Ob die Pioniere bei so wenig Interesse von Seiten des Publikums trotzdem ein Jahr lang durchhalten wollen, wird sich noch weisen. Bei den niederländischen Nachbarn jedenfalls funktioniert das Format - dort wollen die Bewohner sogar noch ein zweites Jahr dran hängen.