Racheakt vermutet: Polizei jagt Wilderer

Ein Wilderer treibt derzeit im Bezirk Krems sein Unwesen. Drei Tiere hat der schießwütige Unbekannte bereits auf dem Gewissen, darunter auch ein Damhirsch, der in der freien Wildbahn der Region eigentlich gar nicht vorkommt. Rätselraten herrscht derzeit auch über das Motiv des Tiermörders. Handelt es sich um einen Racheakt?

Neben dem Damhirsch, der vermutlich aus einem Gehege ausgebrochen war, erlegte der Wilderer auch ein Reh und einen Hasen. Die Kadaver der Tiere wurde zum Jahreswechsel im Gföhlerwald aufgefunden.
Mittlerweile laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Noch fehlt aber jede konkrete Spur zu dem Täter. Es ist alles etwas merkwürdig. Fälle von Wilderei kommen bei uns eigentlich kaum vor, wundert sich ein Polizist. Auffällig ist, dass der Jäger die Tiere fachgerecht ausgeweidet hatte. Es ist daher nicht auszuschließen, dass der Übeltäter eine Jagdausbildung hat. Auch das Motiv des Unbekannten sorgt derzeit für rauchende Köpfe. Ein Ermittler: Vielleicht ist der Wilderer ein Trophäen-Sammler.
Nachsatz: Um einiges wahrscheinlicher ist es in solchen Fällen aber, dass hinter der Tat ein Racheakt wegen Streitigkeiten mit einem Jäger steckt.

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