Rad am Eis: MA 45 warnt vor solchen Aktionen

Die Wiener Gewässer (MA 45) sieht das nicht gerne: Auf der Alten Donau herrscht Einsturzgefahr.
Die Wiener Gewässer (MA 45) sieht das nicht gerne: Auf der Alten Donau herrscht Einsturzgefahr.Bild: Leserreporter
Wegen warmer Strömungen ist die Eisdecke der Alten Donau unberechenbar – wer Warnungen ignoriert, begibt sich im wahrsten Sinne des Wortes auf dünnes Eis.
Wer gerne auf Kuven durch die Gegend kurvt, dem wird in Wien nicht langweilig: Bis 3. März dürfen wir beim "Eistraum" vor dem Rathaus noch über zwei Etagen mit 9.000 m² Eislauffläche sausen. Dass es einen riesen Spaß macht, das zeigen viele Leserfotos in unserer App. Vor diesem Hintergrund umso weniger zu empfehlen: Ein User knipste einen Wiener, der sich (in Ufernähe) mit dem Fahrrad auf die zugefrorene Alte Donau wagte.

Natureis ist unberechenbar

Hier ist Vorsicht angebracht, warme Strömungen unter dem Eis machen das nämlich zu einer riskanten Angelegenheit: "Der Schein trügt", hieß es kürzlich seitens der MA 45 (Wiener Gewässer), "die Eisdecke auf der Alten Donau und auf anderen Naturgewässern ist derzeit nur wenige Zentimeter dünn! Und auch wenn die Kältewelle in Wien die Eisdecke in den nächsten Tagen stärker wachsen lässt ist das Eislaufen auf Naturgewässern ein großes Risiko und ist lebensgefährlich!" Besonders kritisch seien Gewässer, bei denen bereits eisfreie Stellen zu sehen sind. (pic)



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