Radwege in Wien-Döbling sorgen immer wieder für Diskussionen. Zuletzt war es der Radweg in der Krottenbachstraße, der die Gemüter von Anrainern und Bezirkspolitikern erhitzte.
Auf der Heiligenstädter Straße (ebenfalls Wien-Döbling) war der Radweg per se nicht das Problem. Er wurde erst kürzlich vergrößert, führt nun von der Gallmeyergasse direkt an den Donaukanal. Es war eher die Abstellmöglichkeit der Räder, die für Ärger sorgte.
Denn die vier Bügel, um Räder abzustellen, wurden mitten auf den gerade noch neu verbreiterten Radweg gestellt. Das sorgte auch bei Anrainern für Unverständnis. Ein Anrainer wandte sich bezüglich des fragwürdigen Radparkplatzes sogar an die Bezirksvertretung.
Auf eine Anfrage des "ORF" hieß es von der Bezirksverwaltung, dass der Fehler bei der zuständigen Firma läge. Diese dürfte sich wohl durch die Verbreiterung des Radwegs irritieren haben lassen. Daher wurden die Radabstellbügel auch falsch aufgebaut.
Inzwischen wurde der Fehler bemerkt, die Bügel wurden wieder abgebaut. "Innerhalb von sechs Stunden wurden die Fahrradständer wieder abmontiert" bestätigt auch der Anrainer.